(27. Oktober 2012) Die Didacta Schweiz Basel schloss gestern Freitagabend nach drei erfolgreichen Messetagen mit 17'714 Fachbesuchern praktisch auf Vormesseniveau. Lehrpersonen aller Schulstufen, Schulleitungen, Erziehungsdirektoren, Behörden und Verantwortliche aus dem Bildungsbereich haben sich in der Messe Basel getroffen.

 

Mit der Loslösung der Didacta Schweiz Basel von der international ausgerichteten Worlddidac Basel konnte der nationale Teil spürbar verstärkt werden. Die thematischen Schwerpunkte des Forums Weiterbildung sowie des Programmes von «Schule macht Schule» erwiesen sich als grosser Besuchermagnet. Neben den vielen Bildungsangeboten wurden die hohe Qualität der Produkte und Dienstleistungen der Aussteller gelobt.

 

«Die parallele Durchführung der beiden Bildungsmessen Didacta Schweiz Basel und der Worlddidac Basel erweist sich als intelligente, zukunftsorientierte Lösung», stellt Prof. Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis zufrieden fest. Der neue Präsident des Worlddidac Verbandes setzt auf Bildungsmessen als Ort des fachlichen Austauschs, der Information und der Weiterbildung. Das Gesamtkonzept wird von den nationalen und internationalen Berufsverbänden, von der Ausstellerschaft sowie der organisierenden Messe Schweiz mitgetragen.

 

Praktische Ideen für das Lehren und Lernen

 

Susanne Rüegg, Verantwortliche für das Forum Weiterbildung erachtet die Vernetzung von thematischen Schwerpunkten mit den Bildungsfachleuten als wichtig. Das Forum unter dem Motto «Zauber Schule?» war an allen drei Tagen gut besucht. Eine Quelle der Inspiration bot das Programm «Schule macht Schule». An den Veranstaltungen in der Arena konnten Lehrpersonen praktisch Ideen für den eigenen Unterricht sammeln und in zwei Lerncontainern innovativen Kollegen über die Schulter schauen. «Die neuen Technologien rufen nach einer Überprüfung der methodisch- didaktischen Ansätze und der Organisationsstrukturen für das Lehren und Lernen», erklärt Dr. Hanna Muralt Müller, Delegierte für das Netzwerk der Schweizerischen Stiftung für audiovisuelle Bildungsangebote.

 

Neue Technologien - rasante Entwicklung bei Jugendlichen

 

Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) gehören zum Bildungswesen. Dies war in er Ausstellung sichtbar und zeigte sich auch am grossen Interesse an der Präsentation der «James Studie 2012» durch Medienpsychologe Daniel Süss. Laut der Studie der Swisscom und der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften entwickelt sich die Nutzung neuer Medien bei Jugendlichen im Alter von zwölf bis 19 Jahren besonders rasant.

 

Kooperation mit Behörden

 

Der Besuch der Deutsch-Erziehungsdirektorenkonferenz und zahlreicher Regierungsräte am letzten Messetag hat aufgezeigt, wie wichtig der Dialog zwischen Politik, Behörden, Verbänden, Produzenten und dem Handel ist. Insbesondere die Bildungsdirektoren sollten frühzeitig eingebunden werden, um den Lehrpersonen den nötigen Freiraum für einen Messebesuch zu ermöglichen.

 

Im Sinne einer jährlichen Kontinuität findet neu die Didacta Suisse Lausanne vom 20. bis 22. November 2013 in der französischsprachigen Schweiz statt. Die nächste Didacta Schweiz Basel findet vom 29. bis 31. Oktober 2014 in der Messe Basel statt.